Fair Trade Stadt Linz
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Beitrag Rheinzeitung 10.11.2018

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Blick Aktuell 13.11.2018, 17:04 Allgemeine Berichte

Stadt bewirbt sich um Fair Trade

Stadtratssitzung in Linz

Stadt bewirbt sich um den Titel "Fair Trade Stadt"

Mit dem einstimmigen Ratsbeschluss ist auch die letzte der fünf Voraussetzungen erfüllt
Linz. Bereits seit 2014 ist Linz "Fair Trade Stadt", allerdings nicht die Bunte Stadt am Rhein, sondern die gleichnamige Partnerstadt an der Donau. Nun hat der Stadtrat, wie schon einige Wochen zuvor der Verbandsgemeinderat Linz einstimmig beschlossen, sich den fairen Handel zu unterstützen und fair gehandelte Produkte bei Sitzungen der städtischen Gremien anzubieten. Außerdem bewirbt sich die Stadt bei dem Verein TransFair in Köln als Fair-Trade-Town. Beschlossen, den Titel "Fair Trade Stadt" anzustreben, hatte der Stadtrat bereits auf Anregung des Vereins "Eine-Welt Linz" im April vor 2 Jahren.
"Für eine erfolgreiche Bewerbung mussten jedoch neben dem heutigen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels noch vier weitere Bedingungen erfüllt werden", erinnerte Stadtbürgermeister Hans Georg Faust auf der Ratssitzung. Dazu zählen die Vermarktung von Fairtrade-Produkten im Einzelhandel sowie in der Gastronomie, das Angebot von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen, mindestens vier Medienberichte pro Jahr über Fairtrade-Aktionen in der entsprechenden Stadt und die Einrichtung einer lokalen Steuergruppe. Die letztgenannte Bedingung hatte der Stadtrat, der mit Peter Gillrath in der achtköpfigen Steuergruppe vertreten ist, bereits erfüllt. "Und mit den Zusagen von Restaurants, Geschäften und Einzelpersonen, den fairen Handel aktiv zu unterstützen, haben wir mehr Partner als gefordert", so Hans Georg Faust.
Linz sei ja nicht die einzige Stadt, die sich um diesen Titel bewerben, sondern folge mit diesem Bestreben etwa Unkel oder dem Kreis Neuwied, erinnerte Peter Gillrath, der keinen Grund erkennen konnte, dem Antrag nicht zuzustimmen. Das sah auch sein Parteifreund Bruno Hoppen (CDU) so. "Die Skepsis mit der wir vor zweieinhalb Jahren immerhin einstimmig ohne Gegenstimme das Ziel ins Auge gefasst haben, dürfte sich als unbegründet erwiesen haben", hob er hervor. Fraglich sei nur noch, wer die Fairtrade-Aktionen organisieren solle, über die in der Presse berichtet werden müsse. Da aber wusste Hans-Joachim Schmitz Rat, der zusammen mit seinen Stellvertretern Annette Förster und Toni Derek, dem 2012 gegründeten Verein "Eine-Welt Linz" vorsteht.
"Wir treten vor allem seit der Eröffnung des Eine-Welt Ladens in der Rheinstraße 3b im März vor fünf Jahren mehr und mehr mit Aktivitäten nach außen wie etwa mit den den Fairen Wochen. Und seitdem die "Kampagne Fair Trade Town" in Linz in Angriff genommen worden ist und die Steuerungsgruppe auf Einzelhändler, Restaurants, Cafes, Verwaltungen, Firmen, Schulen, Vereine, sowie auch auf kirchliche Gruppe zugeht, können wir feststellen, dass die Bereitschaft in der Bevölkerung mitzumachen recht groß ist. Offensichtlich konnten wir immer mehr Menschen von der Notwendigkeit überzeugt, dass der Bevölkerung im Globalen Süden mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten wirksam geholfen werden kann, sich lebenswürdige Bedingungen zu erarbeiten" berichtete Hans-Joachim Schmitz. Mit der finanziellen Unterstützung der Stadt sei es kein Problem, medienwirksame Veranstaltungen und Aktionen zu organisieren. "So planen wir etwa einen "Fairen Einkaufsführer" herauszugeben, in dem die Geschäfte aufgelistet sind, in denen fair gehandelte Waren wie Kaffee, Kakao und Tee, Honig, Marmelade und Schokoladen in großer Vielfalt, Reis und Gewürze, sowie Säfte, öl und Wein angeboten werden" erklärte der Vorsitzende. Außerdem werde man bei der überreichung des Zertifikats von TransFair an die Stadt am 7. April einen entsprechenden Markt organisieren, auf dem nur faire Produkte angeboten würden, ergänzte Hans-Joachim Schmitz.
Die Grundidee des Fairen Handels sei noch nie so wichtig wie heute in Zeiten der Migration gewesen, hob der SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Lehmann hervor. Menschen in Afrika, Lateinamerika und Asien erhalten durch Fairtrade-Standards die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Fairtrade-zertifizierte Kooperativen von Bauern und Plantagen erhalten für ihre Produkte ein stabiles Einkommen, im Minimum den gesetzlichen Minde stlohn, und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und sozialer Vorsorge. "Fairer Handel hat zwei Gewinner, die Verbraucher und die Erzeuger, deren finanziell oft katastrophale Lage wir zumindest tendenziell als Fair Trade Town etwas entschärfen können. Wenigstens diesen klitzekleinen Beitrag zur Armutsbekämpfung sollten wir tun", warb Dieter Lehmann für den Antrag, sich als Fair-Trade-Trown zu bewerben. Das sah auch Anja Birrenbach (Bündnis 90/Die Grünen) so die der Steuerungruppe für ihre Arbeit dankte, bevor sie an die Bürger appellierte, nicht nur häufiger an Fair-Trade-Produkte zu denken, sondern diese auch zu kaufen. -DL-

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Mitteilungsblatt Verbandsgemeinde Linz vom 21.11.2018

Stadtrat beschließt Bewerbung

Stadt Linz will Fair-Handels-Stadt werden

Stadtrat beschließt einstimmig die Bewerbung bei Transfair Köln
Bei der Sitzung des Stadtrates am 7. November beschloss dieser, dass sich die Stadt Linz in den kommenden Wochen bei Transfair Köln um den Titel ,,Fair Trade Town" (Fair-Handels-Stadt) bewirbt. Aufgrund der erfolgreichen Gespräche, die der vor Monaten ins Leben gerufenen Fair-Trade-Steuerungsgruppe mit Restaurants, Einzelhändlern, Cafes, Verwaltungen, Gewerbebetrieben, Schulen, Kirchen und Vereinen geführt wurden, sind zum derzeitigen Zeitpunktfür die Stadt Linz die Voraussetzungen für eine Bewerbung als Fair-Handels-Stadt gegeben. Die Bewerbungsunterlagen werden im Dezember an Transfer Köln verschickt.
Am 6. September hatte der Verbandsgemeinderat beschlossen, sich ebenfalls um den Titel "Fair-Trade-Verbandsgemeinde" zu bewerben. Die Steuerungsgruppe wird bei ihrer nächsten Zusammenkunft am 29. November darüber sprechen, wie die Voraussetzungen für die Bewerbung der Verbandsgemeinde in den kommenden Wochen erreicht werden können. Wie der Sprecher der Fair-Trade-Steuerungsgruppe, Hans-Joachim Schmitz mitteilte, wurden ihm in diesen Wochen zwei Mitglieder des Verbandsgemeinderates benannt, die im Zusammenwirken mit der Steuerungsgruppe dazu beitragen sollen, Restaurants, Einzelhandel, Cafés, Verwaltungen, Schulen usw. in den Gemeinden der Verbandsgemeinde für den Verkauf bzw. die Verwendung fair gehandelter Produkte zu gewinnen, damit das gesteckte Ziel, in 2019 Fair-Trade-Verbandsgemeinde zu werden, erreicht wird.

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Blick Aktuell 01.10.2018

In Linz dehnt sich der Faire Handel immer weiter aus


Murat Korkmaz, Inhaber Feinkost Korkmaz, Hans-Joachim Schmitz, Sprecher fairtrade-Steuerungsgruppe, Fatma Eskicirak, Didi Pörzgen, Gülcan Korkmaz, Annette Förster, stellv. Vorsitzende Eine-Welt Linz e.V. und zuständig für den Einkauf des Weltladens, versammelten sich auf dem Linzer Buttermarkt. Foto: fairtrade Steuerungsgruppe

Linz.

Die Kampagne Fair-Trade Town, deren Ziel es ist, dass im kommenden Jahr die Stadt Linz zur Fair-Handels-Stadt und die Verbandsgemeinde zur Fair-Handels-Verbandsgemeinde ernannt werden, kommt immer besser in Gang. In diesen Tagen erweiterte das auf dem Linzer Buttermarkt angesiedelte Geschäft, Feinkost Korkmaz, sein Warenangebot um Produkte des Fairen Handels. Die fairtrade-Steuerungsgruppe freut sich über die Teilnahme von Feinkost Korkmaz an der Kampagne Fair-Trade Town Linz. Inhaber Murat Korkmaz, Mitglied des Vereins Eine-Welt Linz e.V., ist überzeugt vom Fairen Handel, der für ihn eine gute Sache ist und ein wichtiger Baustein auf dem Weg, den Menschen in strukturarmen Gebieten dabei zu helfen, von ihrer Arbeit leben zu können. In den kommenden Wochen wird die aus acht Personen bestehende fairtrade-Steuerungsgruppe ihr Engagement auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Linz ausweiten. Voraussetzung hierfür ist die Erweiterung der Steuerungsgruppe um drei Personen. Grundlage für die Erweiterung der Tätigkeit auf die Verbandsgemeinde ist der Beschluss des Verbandsgemeinderates von Anfang September, sich wie die Stadt Linz am Fairen Handel zu beteiligen. Zurzeit werden Lebensmittel des Fairen Handels angeboten bzw. genutzt vom Weltladen, der Senioren-Residenz, Einzelhändlern, Supermärkten, Restaurants, Cafes, Verwaltungen, Schulen, Kirchen und nicht zuletzt der Bevölkerung selbst, die in immer größerem Umfang fair gehandelte Lebensmittel in ihren Haushalten verwendet. Weitere Produkte des Fairen Handels, wie z.B. kunsthandwerkliche Gegenstände, gibt es im Weltladen in der Rheinstraße. Wer sich noch nicht am Fairen Handel beteiligt aber mitmachen möchte, kann sich an die Mitglieder der fairtrade-Steuerungsgruppe wenden

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Weltladen Linz

Weltladen Linz
  • Rheinstr. 3
  • Tel. 02644 - 969 02 92
  • www.weltladen-linz.de
  • Mail: info@weltladen-linz.de
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  • Sa. und So. bis 18 Uhr

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV, § 5 TMG
Hans-Joachim Schmitz

Anschrift: Ahrweg 10, 53545 Linz/Rhein,Tel: 02644/807 38 39
E-Mail: hans-joachim-schmitz@t-online.de

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